Use Case
DeFi ohne Risiken
Self-Custody & kontrollierte Erträge
Self-Custody
Volle Kontrolle behalten
Kontrollierte Erträge
Nachvollziehbar & planbar
Hardware-Wallets
Maximale Sicherheit
Dieser Use Case richtet sich an Privatpersonen und Unternehmen, die DeFi bewusst und kontrolliert einsetzen möchten – ohne die Hoheit über ihr Kapital an Plattformen, Verwahrstellen oder Software abzugeben.
1. Kurzüberblick
Viele Privatpersonen und Unternehmen erkennen das Ertragspotenzial dezentraler Finanzdienste (DeFi), verzichten jedoch auf deren Nutzung. Der Grund liegt selten im fehlenden Interesse, sondern in der Sorge um Sicherheit, Kontrollverlust und die hohe technische Komplexität gängiger DeFi-Zugänge.
Dieser Use Case richtet sich an Kunden, die DeFi bewusst und kontrolliert einsetzen möchten – ohne die Hoheit über ihr Kapital an Plattformen, Verwahrstellen oder Software abzugeben. Ziel ist eine Nutzung, bei der Sicherheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit nicht im Widerspruch zu attraktiven Ertragsmöglichkeiten stehen.
Der Mehrwert für den Kunden liegt in einer professionell strukturierten DeFi-Nutzung auf Basis von Self-Custody: Assets verbleiben jederzeit in der eigenen Verwahrung, während Ertragsstrategien wie Lending, Liquiditätspools oder moderates Yield-Farming klar definiert, nachvollziehbar und kontrolliert umgesetzt werden. Durch den Einsatz von Hardware-Wallets, Offline-Signierung und eindeutig geregelten Freigabeprozessen wird das Risiko von Diebstahl, Phishing oder Fehlbedienung deutlich reduziert.
Statt auf unsichere Browser-Wallets, zentrale Drittanbieter oder manuelle Einzelprozesse angewiesen zu sein, erhalten Kunden eine robuste technische Infrastruktur, die Sicherheit, Effizienz und Übersicht verbindet. Automatisiertes Monitoring, strukturierte Abläufe und sauberes Reporting sorgen dafür, dass Positionen, Erträge und Risiken jederzeit nachvollziehbar bleiben – ein wesentlicher Vorteil insbesondere für Unternehmen mit Anforderungen an Revisionssicherheit und klare Verantwortlichkeiten.
Kerngedanke
Blockchain-Technologie wird dabei gezielt dort eingesetzt, wo sie einen echten funktionalen Mehrwert bietet: zur transparenten Abwicklung von Transaktionen, zur automatisierten Durchsetzung klar definierter Regeln und zur Reduktion von Abhängigkeiten von zentralen Intermediären. Das Ergebnis ist eine DeFi-Nutzung, die nicht auf kurzfristige Maximierung, sondern auf langfristige Sicherheit, Kontrolle und Planbarkeit ausgelegt ist.
2. Ausgangslage im Markt & bestehende Probleme
Unternehmen und vermögende Privatpersonen stehen heute vor einem schwierigen Spannungsfeld: Einerseits besteht ein zunehmender Druck, Kapital effizient zu nutzen und Erträge zu erzielen, andererseits sind klassische Finanzprodukte oft wenig flexibel, intransparent oder mit langen Abwicklungszeiten verbunden. Gleichzeitig ist das Vertrauen in zentrale Intermediäre – Banken, Broker, Verwahrstellen – in vielen Fällen eingeschränkt.
Parallel dazu wächst das Bedürfnis nach direkter Kontrolle über Vermögenswerte. Kunden möchten wissen, wo ihr Kapital liegt, wer Zugriff hat und welche Regeln gelten.
Zentrale Herausforderungen:
Ineffiziente Kapitalnutzung
Kapital liegt häufig ineffizient auf Konten, ist langfristig gebunden oder unterliegt komplexen Strukturen, die nur schwer nachvollziehbar sind.
Fragmentierte Kontrolle
Verwahrung, Abwicklung, Reporting und Risikosteuerung sind auf mehrere Stellen verteilt. Transparenz entsteht nur über Berichte – nicht über jederzeit überprüfbare Zustände.
Abhängigkeit von Intermediären
Entscheidungen über Allokation, Verfügbarkeit oder Risiken lassen sich oft nicht in Echtzeit treffen, sondern hängen von externen Dienstleistern, Öffnungszeiten oder manuellen Prozessen ab.
Unzureichende Governance
Interne Anforderungen wie Rollen- und Freigabeprozesse, Dokumentation, Revisionssicherheit und Reporting lassen sich mit vielen heutigen Lösungen nur unzureichend abbilden.
Das Ergebnis dieser Ausgangslage
Viele Kunden sind offen für neue, effizientere Finanzmodelle, verzichten jedoch auf deren Nutzung, weil entweder die Kontrolle fehlt, die Risiken nicht sauber beherrschbar sind oder keine professionelle, nachvollziehbare Betriebsstruktur existiert. Genau in dieser Lücke zwischen Ertragsinteresse, Sicherheitsanforderungen und operativer Umsetzbarkeit entsteht der Bedarf nach alternativen, technisch fundierten Lösungen.
3. Lösung & Nutzung in der Praxis
Die Lösung ermöglicht es Kunden, dezentrale Finanzdienste zu nutzen, ohne operative Kontrolle oder Sicherheitsverantwortung an Dritte abzugeben. Der Kunde behält jederzeit die Hoheit über sein Kapital und entscheidet selbst, welche Aktionen durchgeführt werden – während die zugrunde liegende Infrastruktur für Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Stabilität sorgt.
Selbstverwahrte Wallet
Der Kunde nutzt eine eigene, selbstverwahrte Wallet, die ausschließlich vom Kunden kontrolliert wird. Alle sensiblen Aktionen – insbesondere das Signieren von Transaktionen – finden über ein Hardware-Wallet statt. Dadurch bleibt der private Schlüssel jederzeit außerhalb von Online-Systemen, Browsern oder Drittanwendungen.
Für den Kunden bedeutet das: Kapital kann aktiv eingesetzt werden, ohne dass ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis zu Plattformen, Wallet-Anbietern oder Software erforderlich ist.
Täglicher Betrieb
Im täglichen Betrieb nutzt der Kunde DeFi wie eine strukturierte Finanzanwendung. Er kann gezielt Kapital in Lending-Protokolle einbringen, Liquidität in ausgewählte Pools bereitstellen oder bestehende Positionen anpassen. Jede Aktion wird vor der Ausführung klar dargestellt und muss aktiv bestätigt werden.
Es gibt keine automatischen Abflüsse, keine verdeckten Berechtigungen und keine stillen Abhängigkeiten. Erträge entstehen transparent und nachvollziehbar.
Der praktische Nutzen
Direkte Kontrolle
Direkte Kontrolle statt Verwahrabhängigkeit – der Kunde behält jederzeit die Hoheit über sein Kapital.
Transparente Regeln
Transparente Regeln statt manueller Abstimmung – alle Aktionen werden vor der Ausführung klar dargestellt.
Planbare Prozesse
Planbare Prozesse statt ad-hoc-Entscheidungen – strukturierte Abläufe für den täglichen Betrieb.
Laufende Übersicht
Jederzeit Übersicht über eingesetzte Assets, genutzte Protokolle, bestehende Sicherheiten und Marktauswirkungen.
Für Unternehmen & Teams
Für Unternehmen oder Teams wird die Nutzung um klare Rollen- und Freigabemechanismen ergänzt. Größere Transaktionen oder Strategieänderungen erfordern mehrere Zustimmungen. Dadurch lässt sich DeFi in interne Finanzprozesse integrieren, ohne dass einzelne Personen alleinige Kontrolle über Unternehmenswerte erhalten.
Zusammenfassung
DeFi wird so vom experimentellen Werkzeug zu einer betriebsfähigen Finanzinfrastruktur, die sich bewusst steuern, überwachen und an individuelle Anforderungen anpassen lässt.
4. Technischer Überblick
Die Lösung basiert auf einer klaren Trennung zwischen Kapitalhoheit, automatisierter Unterstützung und transparenter Abwicklung.
Blockchain-Abwicklung
Alle finanziellen Aktionen erfolgen direkt über die jeweilige Blockchain. Einzahlungen, Umschichtungen, Erträge und Rückzahlungen werden als Transaktionen ausgeführt und sind jederzeit öffentlich nachvollziehbar. Der Kunde behält dabei stets die Kontrolle: jede relevante Aktion erfordert eine explizite Freigabe über das eigene Hardware-Wallet. Private Schlüssel verlassen zu keinem Zeitpunkt den Besitz des Kunden.
Unterstützende Infrastruktur
Ergänzend dazu läuft die unterstützende Logik außerhalb der Blockchain. Eine eigene Infrastruktur beobachtet kontinuierlich Positionen, Marktbewegungen und definierte Grenzwerte. Diese Komponenten haben keinen Zugriff auf Kundengelder, sondern dienen ausschließlich der Analyse, Überwachung und Vorbereitung von Transaktionen. Entscheidungen bleiben beim Kunden; das System liefert Transparenz und Handlungssicherheit.
Key-Management
Sicherheitsrelevant ist vor allem das Key-Management. Durch Hardware-Wallets, isolierte Signierprozesse und – bei Bedarf – mehrstufige Freigaben (z. B. für Unternehmen oder Teams) wird sichergestellt, dass keine Einzelperson oder Software allein über das Kapital verfügen kann. Bestehende Best Practices wie Offline-Backups, klare Zuständigkeiten und dokumentierte Prozesse sind integraler Bestandteil der Architektur.
Flexibilität
Technische Details wie Protokollauswahl, Automatisierungsgrad oder zusätzliche Schutzmechanismen werden projektspezifisch abgestimmt und nicht pauschal vorgegeben. So bleibt die Lösung flexibel, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Nachvollziehbarkeit einzugehen.
Fazit
Insgesamt entsteht eine technische Grundlage, die robust, skalierbar und zukunftssicher ist, ohne Unternehmen zu zwingen, ihre bestehende IT- oder Finanzarchitektur grundlegend umzubauen. Die Technik bleibt Mittel zum Zweck – im Fokus steht ein stabiler, automatisierter Abrechnungsprozess, der im Alltag zuverlässig funktioniert.
5. Voraussetzungen
Die Nutzung der Lösung setzt keine tiefgehenden technischen Kenntnisse voraus, erfordert jedoch ein grundlegendes Verständnis für Eigenverantwortung bei der Verwahrung von Krypto-Assets.
Bereitschaft zur Selbstverwahrung
Der Kunde ist bereit, seine Vermögenswerte selbst zu kontrollieren (Self-Custody) und Transaktionen aktiv freizugeben. Dafür wird ein Hardware-Wallet genutzt, das als zentrales Sicherheitsinstrument dient.
Saubere technische Umgebung
Für die tägliche Nutzung ist lediglich eine saubere, klar getrennte technische Umgebung erforderlich, in der Transaktionen vorbereitet und bestätigt werden können. Wir geben hierzu konkrete Empfehlungen.
Grundverständnis für Krypto-Assets
Grundkenntnisse im Umgang mit Wallets und digitalen Assets sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Fehlendes Wissen wird im Rahmen der Einführung praxisnah vermittelt.
Klare Zuständigkeiten (Unternehmen)
Bei Unternehmen sollten interne Zuständigkeiten und Prozesse definiert sein, damit Entscheidungen, Freigaben und Reporting nachvollziehbar ablaufen können.
Die Lösung unterstützt diese Anforderungen technisch, ersetzt jedoch keine rechtliche oder steuerliche Beratung.
6. Risiken & Gegenmaßnahmen
Der Einsatz von DeFi-Strategien erfordert einen kontrollierten Umgang mit möglichen Risiken. Durch geeignete Maßnahmen lassen sich diese zuverlässig begrenzen.
Smart-Contract-Risiken
DeFi-Protokolle können Fehler oder Sicherheitslücken enthalten.
Einsatz etablierter, auditierter Protokolle, bewusste Diversifikation und konservative Strategien.
Markt- und Volatilitätsrisiken
Krypto-Assets unterliegen starken Preisschwankungen, insbesondere bei Kredit- und Liquiditätspositionen.
Fokus auf stabile Assets, Sicherheitsreserven, kontinuierliches Monitoring und frühzeitige Warnmechanismen.
Private-Key-Risiko
Verlust oder Kompromittierung des privaten Schlüssels kann zum Verlust der Assets führen.
Hardware-Wallets, Offline-Signierung, sichere Seed-Backups und optional Mehrpersonen-Freigaben (Multi-Sig).
Bedienungs- und Prozessrisiken
Höhere Sicherheitsstandards bedeuten zusätzliche Schritte und Freigaben.
Klare Prozesse, strukturierte Nutzerführung und schrittweiser Einstieg mit überschaubaren Beträgen.
Ertrags-Trade-off
Maximale Sicherheit schließt hochriskante, kurzfristige Renditestrategien aus.
Fokus auf planbare, nachhaltige Erträge statt aggressiver Renditeoptimierung.
Durch diese Maßnahmen bleibt die DeFi-Nutzung beherrschbar, transparent und sicher – auch im laufenden Betrieb.
7. Was wir liefern
Im Mittelpunkt steht eine technisch saubere und nachvollziehbare Umsetzung, die es ermöglicht, DeFi kontrolliert, sicher und dauerhaft zu nutzen – ohne Abhängigkeit von Verwahrstellen oder intransparenten Drittanbietern.
Individuelle DeFi-Architektur
Wir konzipieren gemeinsam mit dem Kunden eine DeFi-Struktur, die zu Zielen, Risikoprofil und organisatorischen Anforderungen passt. Konsequente Self-Custody steht dabei im Vordergrund: Die Kontrolle über private Schlüssel verbleibt jederzeit beim Kunden.
Integration geeigneter DeFi-Protokolle
Auf Basis der Anforderungen binden wir ausgewählte, etablierte DeFi-Protokolle in die Gesamtstruktur ein. Ziel ist eine stabile, verständliche Nutzung von Funktionen wie Lending, Liquiditätspools oder strukturierten Ertragsstrategien.
Automatisierte Unterstützung & Monitoring
Wiederkehrende Abläufe wie Überwachung von Positionen, Benachrichtigungen oder definierte Reinvestierungsmechanismen werden technisch unterstützt. Automatisierung dient dabei der Entlastung und Risikokontrolle.
Transparenz, Reporting & Betriebssicherheit
Der Kunde erhält jederzeit einen strukturierten Überblick über eingesetztes Kapital, laufende Positionen, Erträge und Risiken. Alle Aktivitäten sind nachvollziehbar dokumentiert und für interne Auswertungen oder Reporting nutzbar.
Einführung & technische Begleitung
Wir begleiten den Einstieg in die Nutzung und stellen sicher, dass Prozesse und Sicherheitsmechanismen sicher beherrscht werden. Auch bei späteren Anpassungen oder Erweiterungen unterstützen wir technisch.
Klare Abgrenzung
Wir übernehmen keine Verwahrung von Kundengeldern und treffen keine Anlageentscheidungen. Die Auswahl von Strategien und der Einsatz des Kapitals liegen vollständig beim Kunden. Unsere Rolle ist die sichere, nachvollziehbare und professionelle technische Umsetzung.
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