Sondermaschinenbau & Lohnfertigung
Anfrage, Kalkulation, Serviceauftrag, Dokumentation
Der Engpass sitzt selten in der Fertigung. Er sitzt in der Angebotsphase, im Ersatzteilgeschäft und in der Dokumentation, die am Ende jedes Projekts nachgeholt wird. Genau dort setzen wir an. Gemeint sind Hersteller mit eigenem Service und 10 bis 100 Mitarbeitern, nicht der Konzern mit eigener IT-Abteilung.
Anfragen werden auswertbar
Aus PDF, Tabelle und Mailtext wird ein Datensatz, mit dem man kalkulieren kann.
Angebote in Stunden
Ein Entwurf mit Positionen und Stückliste, statt einer Woche Wartezeit.
Ersatzteile ohne Pingpong
Maschinennummer, Baujahr, verbaute Teile: die Rückfrage entfällt.
Aus der Werkstatt
Eine fertige Anwendung, kein Konzeptpapier
Das Werk-Cockpit ist eine Browser-Anwendung, die wir gebaut haben und die Sie sich ansehen können. Aus einer eingehenden Anfrage werden Positionen mit Menge, Werkstoff, Toleranz und Termin — und zu jedem Wert steht die Stelle im Original daneben, aus der er stammt. Die Kalkulation zeigt, was die Rüstzeit mit dem Stückpreis macht, und warnt, wo eine Operation im Preis fehlt. Nach der Auslieferung ordnet sie die Störungsmeldung der Maschine zu und rechnet aus, ob der Fall noch in die Gewährleistung fällt. Sie ersetzt keine Warenwirtschaft und keine Konstruktionsdaten. Sie setzt sich davor und macht daraus die Vorgänge, die vorher in keinem Programm standen.

Technik
Next.js, PostgreSQL und Docker, in Containern auf einem Rechner in Ihrem Werk oder auf einem eigenen Server. Die drei Rechenkerne — Toleranzen nach ISO 286, die Kalkulation und die Fristen nach BGB, HGB und Maschinenverordnung — sind reine Rechnung ohne Datenbank und ohne Netz. Deshalb lassen sie sich einzeln prüfen, und für jeden gibt es eine Probe, deren Erwartungen von Hand aus der Norm nachgerechnet sind. Der Feiertagskalender steht auf Baden-Württemberg; Feiertage sind Ländersache.
Zu den Bildern
Die Screenshots stammen aus einer Demo-Installation eines erfundenen „Mustermaschinenbaus“. Alle sichtbaren Kunden, Zeichnungsnummern, Maschinen, Preise und Kalkulationssätze sind erfunden, und zwar erkennbar: Firmennamen ausschließlich als „Muster…“-Platzhalter. Echte Kundendaten und echte Kalkulationen zeigen wir nicht, auch nicht auf Anfrage. Die Auswertung der Anfragen steht nicht in den Demodaten, sondern wird vom Regelwerk gerechnet — was auf dem Bild steht, ist das, was die Anwendung produziert.
Wir führen die Anwendung in 20 Minuten vor, an erfundenen Daten und ohne Verpflichtung.
Vorführung vereinbarenIndividuelle Lösungen
Für Ihren Fall gebaut, nicht von der Stange
Wir verkaufen keine fertige Software. Jede Anwendung, die Sie auf diesen Seiten sehen, ist für einen einzelnen Betrieb entstanden und sähe bei Ihnen anders aus, weil Ihre Abläufe, Ihre Programme und Ihre Zuständigkeiten andere sind. Wir bauen jede Lösung um Ihren Anwendungsfall herum, und die Vorlage dafür ist Ihr Betrieb.
Ihr Ablauf gibt die Form vor.
Wir bilden nach, wie bei Ihnen gearbeitet wird, statt Ihnen den Ablauf einer fremden Software beizubringen.
Ihre Wörter, Ihre Formulare.
Bezeichnungen, Felder, Vorlagen und Ausdrucke kommen aus Ihrem Haus. Niemand muss erst lernen, was eine Standardmaske meint.
Was Sie nicht brauchen, bauen wir nicht.
Kein Funktionsumfang, den Sie mitbezahlen und den niemand öffnet. Der Zuschnitt entsteht aus Ihrem Vorgang, nicht aus einer Preisliste.
Vorgänge
Was wir übernehmen
Fünf Vorgänge zwischen Anfrage und Abnahme. Keiner davon greift in Ihre Konstruktion oder Ihre Fertigungssteuerung ein.
Anfragen und Ausschreibungen werden lesbar
Aus der eingehenden Anfrage (PDF, Tabelle, Mailtext, Zeichnungssatz) werden die relevanten Angaben herausgelesen: Mengen, Werkstoffe, Toleranzen, Termine, Normen. Das Ergebnis ist ein Datensatz in Ihrer Struktur, mit sichtbarem Verweis auf die Stelle im Original.
Heute
Zwei Stunden Lesen und Abtippen, bevor überhaupt kalkuliert wird.
Danach
Ein strukturierter Anfragedatensatz mit Quellenverweis, zum Prüfen statt zum Abtippen.
Vom Anfragetext zur Kalkulationsvorlage
Aus dem Anfragedatensatz, vergleichbaren Aufträgen der Vergangenheit und Ihren Preisstrukturen entsteht ein Angebotsentwurf mit Positionen und grober Stückliste. Die Kalkulation bleibt bei Ihrem Kalkulator. Wir liefern ihm die Vorlage gefüllt statt leer.
Heute
Der Konstrukteur schreibt Angebote, statt zu konstruieren.
Danach
Der Entwurf liegt vor, die Fachprüfung dauert Minuten statt Stunden.
Serviceaufträge und Ersatzteile ohne Rückfragen-Pingpong
Eine Störungsmeldung wird der Maschine, dem Baujahr und der verbauten Konfiguration zugeordnet, auch wenn der Kunde nur schreibt 'die Anlage aus der Halle 2 steht'. Das passende Ersatzteil wird vorgeschlagen, das Angebot vorbereitet, der Servicetermin eingeplant.
Heute
Drei Mails hin und her, nur um zu klären, welche Maschine gemeint ist.
Danach
Die Meldung ist beim ersten Kontakt einer Maschine und einem Teil zugeordnet.
Technische Dokumentation, die mitwächst
Betriebsanleitungen, Prüfberichte, Abnahmeprotokolle und Konformitätsunterlagen entstehen aus dem, was ohnehin im Projekt anfällt, statt aus dem Gedächtnis nach der Auslieferung. Bausteine, die sich zwischen Maschinen wiederholen, werden wiederverwendet statt neu geschrieben.
Heute
Die Doku entsteht drei Wochen nach der Auslieferung, unter Zeitdruck.
Danach
Die Unterlagen wachsen mit dem Projekt und sind zur Abnahme vollständig.
Warenwirtschaft, Konstruktionsdaten und Postfach reden miteinander
Warenwirtschaft, Konstruktionsdaten, Zeiterfassung und das Postfach kennen dieselben Aufträge, tauschen aber nichts aus. Wir bauen die Verbindungen dazwischen. Wo Ihre Programme dafür einen Weg vorsehen, nehmen wir den. Wo nicht, nehmen wir den Weg, den auch ein Mitarbeiter geht.
Heute
Dieselbe Auftragsnummer wandert per Copy-and-paste durch drei Systeme.
Danach
Ein Auftrag, ein Datenstand, überall derselbe.
Weitere Vorgänge
Alles, was neben Anfrage und Auftrag auch noch läuft
Die Vorgänge oben kosten am meisten Zeit. Daneben läuft in jedem Betrieb eine Liste kleinerer Abläufe, die genauso jede Woche wiederkehren. Wir automatisieren sie nach demselben Muster: Der Vorgang wird vorbereitet, Sie geben frei.
Anfrage und Angebot
- Positionen aus der Anfrage
- Menge, Werkstoff, Toleranz, Norm und Termin werden gelesen, mit der Fundstelle im Original daneben. Zum Prüfen statt zum Abtippen.
- Kalkulation
- Rüstzeit, Staffel und Stückpreis hängen zusammen und werden zusammen gerechnet. Fehlt eine Operation im Preis, wird gewarnt statt gerundet.
- Angebotsentwurf
- Aus den Positionen und Ihren Ansätzen entsteht ein Entwurf in Ihrer Vorlage. Der Entwurf ist Ausgangspunkt Ihrer Prüfung, nicht deren Ersatz.
- Nachfassen
- Angebote, auf die niemand geantwortet hat, melden sich nach der vereinbarten Zeit, mit Stand, Ansprechpartner und dem, was zuletzt besprochen war.
Maschine und Service
- Maschinenakte
- Zeichnungen, Seriennummern, Abnahmen und Einsätze hängen an der Maschine, auch Jahre nach der Auslieferung.
- Gewährleistung
- Eine Störungsmeldung wird der Maschine zugeordnet, und es wird gerechnet, ob der Fall noch in die Gewährleistung fällt. Mit Rechenweg, nicht aus dem Bauch.
- Serviceauftrag
- Aus der Meldung wird ein Einsatz mit Termin, Ersatzteil und Zuständigem. Was verbaut wurde, steht danach in der Maschinenakte.
- Fristen mit Rechenweg
- Liefertermin, Abnahmefrist, Ende der Gewährleistung: gerechnet und nicht geschätzt, jede mit der Regel, aus der sie stammt.
Doku und Anschluss
- Dokumentation
- Die Doku entsteht mit dem Projekt und nicht danach. Was fehlt, steht als Liste da, solange die Leute es noch im Kopf haben.
- Ablage mit lesbaren Namen
- Jedes Dokument landet im Ordner des Projekts, benannt nach demselben Muster, ob es aus der Mail, vom Scanner oder aus der Halle kommt.
- Anschluss an Ihre Programme
- Stücklisten, Artikel und Termine kommen dort her, wo sie gepflegt werden: Warenwirtschaft, Konstruktion, Zeiterfassung. Abgelöst wird nichts.
- Auswertungen
- Trefferquote der Angebote, Auslastung, offene Nachforderungen. Jede Zahl ist zugleich ein Filter: ein Klick führt in die Liste dahinter.
Das ist keine Liste zum Abhaken und kein Paket, das man bestellt. Kaum ein Betrieb braucht alles davon, und niemand fängt mit allem an: Wir nehmen die zwei oder drei Vorgänge, die bei Ihnen am meisten Zeit kosten, der Rest kommt später oder gar nicht.
Freigaben
Was bei Ihnen bleibt
Wir automatisieren die Wege zwischen Ihren Systemen, nicht Ihre technischen Entscheidungen. Was ein Kunde bekommt und zu welchem Preis, entscheiden weiterhin Menschen in Ihrem Haus.
- Angebote, Stücklisten und Preise gehen erst nach fachlicher Prüfung raus.
- Konstruktions- und Fertigungsdaten bleiben in Ihren Systemen und in Ihrem Netz.
- Auf Wunsch läuft das Sprachmodell on-premise. Das ist relevant, wenn Kundenzeichnungen unter Geheimhaltung stehen.
- Jeder automatisierte Schritt ist nachvollziehbar und lässt sich abschalten, ohne dass der Vorgang stehenbleibt.
Ihr Programm
Wenn Ihr ERP mit KI wirbt
Die ERP-Anbieter rüsten nach: Anfragen erkennen, Texte vorschlagen, Dokumente durchsuchen. Meist ist es im Wartungsvertrag enthalten. In der Angebotsphase, dem eigentlichen Engpass, entscheidet aber nicht die Textqualität, sondern der Rechenweg. Hier steht, wann das reicht.
Dann reicht es
- Es geht darum, ein Dokument zu durchsuchen oder einen Anschreibentext vorzuschlagen.
- Ihre Kalkulation läuft in einer Tabelle, die Sie kennen und der Sie vertrauen, und das soll so bleiben.
- Anfragen kommen in überschaubarer Zahl und über einen Kanal herein.
- Die Dokumentation am Projektende erledigt eine Person, die alle Projekte kennt.
Dann reicht es nicht
- Die Kalkulation soll den vollen Rechenweg zeigen: Rüstanteil, Fertigung, Material mit Verschnitt, Fremdleistung, Gemeinkosten, Gewinn.
- Die Losgrößendegression muss stimmen. Die Rüstzeit fällt einmal je Los an und nicht je Stück, deshalb kostet dasselbe Teil bei fünf Stück ein Vielfaches von dem bei hundert. Genau daran scheitert jede pauschale Schätzung.
- Der Werkstoff soll als Zeitfaktor eingehen (1.4301 etwa doppelte Zerspanungszeit gegenüber S235JR), nicht allein als Materialpreis.
- Es soll gewarnt werden, wenn eine Operation im Preis fehlt, statt eine plausible Zahl auszugeben. Eine Kalkulation, die nie widerspricht, ist keine Hilfe.
- Die Zuordnung eingehender Anfragen zum richtigen Kunden soll messbar sein, mit einer Trefferquote, die Sie nachprüfen können.
Wenn Sie nach dieser Liste beim Modul Ihrer Software bleiben, ist das ein gutes Ergebnis: Sie haben sich eine Anschaffung gespart. Der kostenlose Check beantwortet genau diese Frage in 45 Minuten, bevor irgendjemand ein Angebot schreibt.
Einwände
Was Sie sich jetzt fragen
- Müssen wir unsere Software wechseln?
- Nein. Wir ersetzen nichts. Ihre Warenwirtschaft, Ihre Konstruktionsdaten und Ihre Ablage bleiben, wo sie sind. Wir bauen die Verbindung dazwischen.
- Wir haben niemanden für IT.
- Brauchen Sie auch nicht. Wir richten es ein und betreuen es. Bei Ihnen bedient es jemand, der vorher Excel bedient hat.
- Was ist, wenn die Automatik ausfällt?
- Dann läuft der Vorgang weiter wie vorher, nur von Hand. Wir bauen nichts, dessen Ausfall Ihren Betrieb anhält.
- Gehen unsere Daten in eine Cloud?
- Nur wenn Sie das wollen. Sonst läuft alles auf einem Rechner in Ihrem Werk oder auf Ihrem eigenen Server.
- Und wenn sich das bei uns nicht rechnet?
- Dann sagen wir das im Check, vor jedem Angebot. Das ist der Grund, warum der Check kostenlos ist.
Aufwand & Zeitrahmen
Ein Vorgang, wenige Wochen
Wir fangen mit einem Vorgang an, meistens der Angebotsphase, weil dort die Wartezeit sitzt und die Wirkung sofort sichtbar ist. Welcher es bei Ihnen ist, ergibt sich aus dem kostenlosen Check. Der erste läuft vier bis sechs Wochen nach Ihrer Freigabe.
Nehmen wir Ihre letzten zehn Anfragen und rechnen sie durch.
45 Minuten, kostenlos, per Video oder bei Ihnen im Werk. Wir schauen uns an, wie viel Zeit zwischen Anfrageeingang und Angebotsausgang liegt und welcher Teil davon jedes Mal gleich abläuft. Mit oder ohne Zusammenarbeit danach.
Weiterlesen
Wenn Sie tiefer einsteigen wollen
- LeistungDokumenten-IntelligenzWie aus Zeichnungssatz, Ausschreibung und Tabelle ein Datensatz wird, der kalkulierbar ist.
- LeistungKI-Agenten & AutomatisierungWas zwischen Anfrage, Angebot und Serviceauftrag ohne Zutun laufen kann.
- AnwendungKI-WissensassistentWie frühere Kalkulationen, Zeichnungen und Serviceberichte auffindbar werden, sobald die nächste Anfrage hereinkommt.
